Facebook Marketing

Wie du mit Facebook 10.000 Emails sammelst

mayrum / Shutterstock

Ein Leben ohne Gmail & Co. ist für die meisten Menschen vollkommen undenkbar geworden. Unser Email Postfach spielt mitunter eine wichtigere Rolle als der Briefkasten vor der Haustür.

Mit der Intensität und Häufigkeit der Nutzung des virtuellen Briefkasten geht die Bedeutung von Email Marketing für Unternehmen Hand in Hand. Dabei ist sehr häufig die Email Liste das absolute Kernstück der Umsatzgenerierung.

Per Knopfdruck landet deine Botschaft ohne Umwege im Postfach deiner Kunden, sodass du immer wieder auf verschiedenste Art und Weise mit ihnen in Kontakt treten kannst. Ein effizienteres Mittel Produkte zu bewerben oder eine vertrauliche Beziehung aufzubauen gibt es kaum.

Und an genauer dieser Stelle kommt Facebook Marketing ins Spiel:

List Building und Facebook Advertising gehören zusammen wie Jin und Yang.

Wir lieben Facebook Advertising auf Grund der enormen Reichweite (rund 45 Millionen Nutzer allein in Deutschland) und den zahlreichen Targetierungsmöglichkeiten. Doch der Riese aus dem Silicon Valley entfaltet sein wahres Potential vor allem bei der Zusammenführung mit Email Marketing.

Wegen der Wichtigkeit und enormen Relevanz der Email als Marketinginstrument, haben wir uns entschlossen einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen.

Dabei beantworten wir eine spannende Frage:

Wie baue ich eine Email Liste mit Hilfe von Facebook Advertising auf?

Dieser Artikel ist nicht der Kürzeste. Jedoch enthält er alle notwendigen Schritte und Anweisungen, um eine Liste mit tausenden von potentiellen Kunden in wenigen Tagen aufzubauen.

Du willst dein Unternehmen skalieren und 10.000 Emails innerhalb von 30 Tagen sammeln? Kein Problem, denn wir zeigen dir wie es geht.

Dabei benötigst du nicht einmal ein großes Marketingbudget. Hier wirst erfahren, wie du Leads (= potentielle Kunden) für unter 50 Cent sammeln kannst.

Du bist skeptisch, ob das so kostengünstig funktioniert?

Dann kommt hier der Beweis: ein Screenshot einer aktuellen Testkampagne, die wir in den kommenden Tagen weiter skalieren werden.

Wir haben 101 Emails für durchschnittliche 0,54 Cent gesammelt. Dabei haben wir die Kampagne mit einer Produktbewerbung geknüpft, sodass wir 54,52 Euro ausgegeben  und  63,00 Euro eingenommen haben. Damit haben wir unsere Liste nicht nur kostenlos aufgebaut, sondern auch Profit gemacht.

List Building Screenshot

Ist das Motivation genug? Dann lass uns loslegen.

#1 Erstelle einen Lead Magnet

Der erste Schritt ist es, einen sogenannten “Lead Magnet” zu erstellen.

Der Lead Magnet ist ein kleines Stück wertvolle und kostenlose Information, das du gegen die Kontaktdaten eines potentiellen Zielkunden eintauscht.

Er ist das absolute Herzstück deiner List Building Strategie.

Mit ihm steht und fällt der Erfolg deiner Facebook Kampagne sowie die Profitabilität deiner Email Marketing Bemühungen.

Dieses “etwas”, das du deinem Zielkunden als Gegenleistung für seine Email anbietest, kann in verschiedenen Formen erfolgen:

1 – Ebooks / Guides

Ebooks sind der absolute Klassiker sofern es um Lead Magnets geht. Sie können schnell erstellt werden und erzielen mitunter die höchsten Konversionsraten.

media marketing

P.S. Unseren Lead Magnet findest du hier.

2- Checklisten

Du willst keine langen Bücher schreiben? Kein Problem, denn auch kurze Checklisten erzielen fantastische Ergebnisse beim Aufbau von Email Listen.

Sie sind deshalb bei Zielkunden so beleibt, weil sie aufgrund ihrer Kürze (ca. 1-2 Seiten) schnell gelesen werden können und Informationen auf den Punkt bringen.

perfect sales checklist

3- Video Training

Dear Lead Magnet kann auch ein kurzes Video sein, in dem du auf einen spezifischen Aspekt eingehst.

video increase engagement

4 – Free Trials

Hoch im Kurs sind auch sog. “Free Trials.” Alles, was deine Kunden umsonst testen können, erzielt gute Konversionsraten. Diese Form von Lead Magnet eignet sich besonders gut bei der Vermarktung von Software oder Online Kursen.

free trial

5 – Contests

Du kannst deinen Zielkunden auch anbieten, etwas zu gewinnen. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen sie lediglich ihre Email Adresse hinterlegen:

win contest

Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des Lead Magnets, solltest du bei der Wahl und Erstellung folgende Guidelines beachten:

In der Kürze liegt die Würze

Versuche deinen Leadmagnet so kurz wie möglich zu halten. Auf 300 Seiten lange Ebooks oder 10-tägige Video Kurse solltest du nach Möglichkeit verzichten. Schließlich soll die Information leicht und schnell konsumierbar sei und nicht auf der Festplatte deines Abonnenten verstauben, sondern gelesen werden.

Konkret, konkreter, Lead Magnet

Beschränke dich auf ein konkretes Problem und biete eine konkrete Lösung an. Je spezifischer der Lead Magnet ist, desto höher ist die Konversionsrate.

Gute Beispiele:

  • Wie du nach 10 Minuten den ersten Kuss landest
  • 3 Dinge, die du beim nächsten Immobilienkauf beachten solltest
  • Wie du in 3 Schritten deine Zielgruppe auf Facebook findest

Schlechte Beispiele:

  • Wie du den perfekten Partner findest
  • Real Estate 101: was du als Immobilenkäufer wissen musst
  • Das A-Z des Facebook Marketings
Provide value

Betrachte den Lead Magnet als ersten Eindruck, den du bei deinem potentiellen Zielkunden hinterlässt. Dieser Eindruck sollte möglichst positiv ausfallen, da er die gesamte zukünftige Geschäftsbeziehung zu deinem Abonnenten prägen wird.

Stelle dir hierzu folgende Kontrollfragen:

  • Sind die Inhalte gut strukturiert und professionell aufbereitet?
  • Hast du ein (!) Problem vollumfassend gelöst?
  • Präsentierst du dich als kompetentes und vertrauenswüridges Unternehmen?

Der Lead Magnet dient auch dem Aufbau von Vertrauen. Liefere was du versprichst und überrasche deinen Abonnenten mit der Qualität, die du ihm kostenlos zur Verfügung stellst.

Mit anderen Worten: beweise, dass du in der Lage bist, die Probleme deiner Zielkunden zu lösen.

Ein Leadmagnet ist dann gut genug, wenn er auch verkauft werden kann.

Deshalb: Je positiver der erste Eindruck ist, desto profitabler werden im weiteren Verlauf deine Email Kampagnen sein.

Pro Tip: Du kannst mehrere Lead Magnets gegeneinander testen um zu sehen, welcher die höchste Konversionsrate erzielt. Diese Tests können auf der inhaltlichen sowie formellen Ebene erfolgen. Zum Beispiel kannst du zwei Ebooks zu zwei verschiedenen Themen erstellen oder denselben Inhalt als Ebook und Video anbieten um zu sehen, in welchen Fall du die besten Ergebnisse erzielst.

#2 Create Your Landing Page

Nachdem der Lead Magnet fertiggestellt ist, solltest du dich an den Aufbau einer Landing Page wagen.

Die Landing Page ist eine Website, auf welcher der Austausch “Email gegen Lead Magnet” stattfindet:

landingpage shopify

Um eine Landing Page zu erstellen, empfehlen wir die folgenden vier Tools:

Die Landing Page ist nicht nur der Ort, an dem der Austausch erfolgt. Vielmehr geht es auch darum den Besucher deiner Website davon zu überzeugen, seine Email Adresse zu hinterlegen.

Insofern solltest du dich bemühen, so viele Besucher wie möglich zu bewegen, ihre Email Adresse einzutragen. Der Erfolg dieser Bemühungen wird mit dem Begriff der Konversionsrate erfasst. Die optimale Konversionsrate beträgt im Falle einer Landing Page jenseits der 50%. (Die Konversionsrate ist nichts anderes als die „Eintragungsrate“, tragen sich also von 100 Besuchern deiner Webseite genau 50 User in deine Email Liste ein, beträgt die Rate 50%)

Um eine hohe Konversionsrate zu erreichen, solltest du folgende fünf Punkte beachten:

1 – Layout 

Das Layout deiner Landing Page sollte sehr minimalistisch sein.

Je weniger Design Elemente sie enthält, desto höher ist die Konversionsrate.

Ferner sollte deine Landing Page eine starke Headline enthalten sowie die (zumindest drei) größten Vorteile des Lead Magnets kommunizieren.

Auch hier gilt: in der Kürze liegt die Würze!

2 – Keine Ablenkung

Vermeide jegliche Form von Ablenkung (z.B. externe Links). Alles was nicht dem Zweck dient, die Email Adresse eines Besuchers zu erlangen, hat auf der Landing Page nichts verloren.

3 – Nur die Email zählt

Die einzige Information, auf die es ankommt, ist die Email Adresse. Sofern es für dein Unternehmen nicht zwingend erforderlich ist, solltest du nach weiteren Kundendaten (z.B. Anrede, Name, Geburtsdatum, Postleitzahl, etc.) nicht fragen. Jedes weitere Eingabefeld wird deine Konversionsrate nur senken. Deshalb solltest du die Schwelle für den Besucher deiner Landing Page so niedrig wie möglich ansetzen, mit dir in Verbindung zu treten.

4- Above The Fold

Die Email Opt-in Box sollte beim Besuch der Landing Page sofort sichtbar sein. Muss der Besucher suchen, wo er sich eintragen kann (z.B. durch Herunterscrollen), wird das einen negativen Effekt auf deine Konversionsrate haben.

5 – Call-to-Action

Dieser Punkt mag etwas trivial erscheinen, jedoch solltest du einen Websitebesucher ausdrücklich darauf hinweisen, dass du seine Email Adresse willst. Ein deutlicher Hinweis in Form eines sog. Call-to-action (“Trage hier deine Email Adresse ein”) wird die Konversionsrate deiner Landing Page deutlich steigern.

Pro Tip: Auch an dieser Stelle eignet es sich, verschiedene Landing Pages gegeneinander zu testen. Dabei kannst du sowohl Veränderung am Design als auch der Copy vornehmen, um eine Konversionsrate jenseits der 50% zu erzielen.

#3 It’s Traffic Time!

Deine Landing Page ist fertig? Dann solltest du in einem dritten Schritt Besucher aktiv auf deine Webseite führen.

Strategien, um deine Webseite zu bewerben, gibt es wie Sand am Meer (z.B. Google Adwords, Twitter, SEO, Media Buying, etc.).

In diesem Artikel werden wir dir zeigen, wie du mit Hilfe von Facebook Advertising hohe Besucherzahlen erzeugen kannst und welche entscheidenden Faktoren es zu beachten gibt, um erfolgreiche Facebook Kampagnen zu schalten.

Conversion Tracking

Noch vor dem Erstellen der ersten Werbeanzeige musst du ein sog. Conversion Tracking Pixel installieren. Indem du ein Conversion Pixel auf deiner Website platizerst, kannst du im Werbeanzeigenmanager genau nachvollziehen, welche deiner Werbeanzeigen zu Conversions führt. Ohne ein solches Conversion Pixel besteht keine Möglichkeit, dein Werbebudget effizient und ergebnisorientiert einzusetzen. Wie du ein solches Conversion Pixel installierst und bei der Werbeanzeigenerstellung verwendest, erfährst du hier.

Kampagnenziel

Um eine Email Liste schnell und einfach aufzubauen sowie deine Anzeige auf Conversions zu optimieren, empfehlen wir das Kampagnenziel “Steigere Conversions auf deiner Website” wählen.

Website Conversions

Erstelle deine Werbeanzeige

Deine Werbeanzeige besteht aus zwei Elementen: dem Werbeanzeigenbild sowie dem Werbeanzeigentext.

adbaker ebook advert

Zum Thema Anzeigenbilder, haben wir bereits einen Artikel verfasst.

Bei der Erstellung des Werbeanzeigentextes sind vor allem folgende Punkte wichtig:

  • Zeige auf, welche Vorteile einen Facebook User erwarten. Kommuniziere dabei echte Vorteile (Erfahre, wie du in 10 Wochen 3kg abnehmen kannst), und nicht Eigenschaften (Die 10 besten Fitness Tipps)
  • Weise darauf hin, dass der Facebook User den Lead Magnet kostenlos erhalten wird
  • Deine Werbeanzeige sollte auch an dieser Stelle einen klaren Call-to-action enthalten (z.B. Erfahre mehr!)
Bewerbe deine perfekte Zielgruppe

Facebook bietet uns eine schier unendliche Zahl von Targetierungsoptionen an. Darin liegt auch die absolute Stärke von Facebook als Advertising Tool.

Doch um diese Funktionen sinnvoll zu nutzen, musst du zunächst deine Zielgruppe kennen und anhand von Daten ermitteln. Mit dem Ansatz “ich denke, dass meine Zielgruppe weiblich, zwischen 25-30 Jahre alt und folgende Interessen hat” werden deine Kampagne nur durch Zufall erfolgreich.

Wollen wir das? Nein!

Da es sich bei der falschen Targetierung um den teuersten (jedoch zugleich am leichtesten zu vermeidenden) Fehler im Facebook Advertising handelt, haben wir zu dieser Thematik einen eigenen Guide erstellt. Er hat schon mehr als 1000 Unternehmen bei der Zielgruppenauswahl geholfen und wir würden ihn dir gerne schenken. Du findest ihn am Ende des Artikels.

Bidding

Facebook bietet verschiedene Bidding Mechanismen an. Beim Aufbau deiner Email Liste solltest du die Option “Optimierung für Website Conversions” wählen.

Conversions

Das Tolle an diesem Bidding Modell ist, dass Facebook “dazulernt” und deine Kampagnen automatisch auf Conversions optimiert. Bei ca. 50 Conversions hat Facebook durch einen Datenabgleich ein Nutzerprofil erstellt, das den bisherigen Conversions entspricht und wird zukünftig eine vergleichbare Zielgruppe innerhalb der vorgegebenen Parametern bewerben. Auf diese Weise kannst du dein Werbebudget effizienter einsetzen und zugleich deine Email Liste schneller aufbauen.

Split-testing und Optimierung

Mit einer Werbeanzeigen ist es in den seltensten Fällen getan.

Um die “perfekte Kampagne” zu finden, musst du verschiedene Werbeanzeigenkombinationen testen.

Ziel ist es, die Werbeanzeige zu finden, die die meisten Conversions erzielt und zugleich die geringsten Kosten verursacht.

Zum Splittesten eignen sich vor allem folgende Parameter:

  • Werbeanzeigenbild und Werbeanzeigentext
  • Altersgruppen und Geschlecht
  • Interessentargetierung

Nachdem du eine gewissen Anzahl von Werbeanzeigen getestet hast (ca. zehn Anzeigen), empfehlen wir der profitträchtigsten Anzeigen das Werbebudget Schrittweise zu erhöhen und alle anderen Anzeigen auszusetzen. Behalte diese Anzeige aber stets im Auge und justiere gegebenenfalls nach, sofern die Performance mit der Zeit sinkt.

Take action

Herzlichen Glückwunsch, du hast bis zum Ende durchgehalten! Dieser Beitrag war nicht der Kürzeste. Jedoch war uns wichtig, dich mit unserem Know-how und allen notwendigen Tools auszustatten, damit du sofort loslegen kannst und innerhalb von wenigen Tagen eine Liste von hunderten potentiellen Kunden aufbauen kannst.

Deine Abonnenten kannst du nun per Email jederzeit bewerben und mit gezielten Email Marketing Kampagnen zu Kunden umwandeln.

Machen wir es kurz: befolge unsere Anweisungen und beginne am besten noch heute eine Liste aufzubauen!

Wir wünschen dir viel Erfolg!

P.S. Hast du eine Frage? Haben wir etwas vergessen? Dann nutze die Kommentarbox unter diesem Beitrag und wir helfen dir weiter!

Shutterstock / Rawpixel

Über den Autor

Patrick

Patrick ist Performance Marketer und Co-Founder von Madfox Media. Er betreut Start-ups und internationale Konzerne im Bereich Facebook Marketing und Mobile Advertising.

11 Kommentare

  • Hallo,
    ich mag die klassischen „ich gebe dir den ultimativen Geheimtipps, die keiner kennt“ meistens nicht – muss aber doch sagen, dass ich positiv überrascht bin. Im Gegensatz zu vielen anderen zeigt ihr doch konkrete Beispiele und kommt ziemlich schnell zum Punkt. Das gefällt mir.
    Besonders interessant fand ich das Thema Bidding. Werde jetzt mal euer e-Book anfordern :-)

    Viele Grüße
    Mirjam

    • Haha, vielen Dank Mirjam. Genau darum geht es uns: konkrete Praxistipps und Dinge die man selbst umsetzen kann.

      Freuen uns auf dein Feedback zum Ebook!

  • Wow! Sehr gelungener Artikel.
    Mir hat sich aber gerade die Frage gestellt, ob es nicht noch effektiver wäre zusätzlich zum Conversion Pixel noch einen Trackingpixel fürs Retargeting zu setzen um die Anzeige gleich doppelt nutzen zu können? So wäre der Nutzen der Anzeige doch gleich noch viel höher oder irre ich da?

    Beste Grüße
    Oliver

    • Lieber Oliver,

      das freut mich sehr, danke für das Feedback – you rock!

      Du hast absolut Recht: um die Kampagnen noch effizienter zu gestalten, kannst du die Landing Page (bzw. Thank You Page) mit einem Retargeting Pixel verknüpfen, um z.B. Kampagnen für andere Lead Magnets zu erstellen (sofern ein Opt-In nicht erfolgt ist), Like Kampagenen, Produktbewerbungen, etc. Wir haben lange überlegt, ob wir nicht diesen Punkt in den Artikel aufnehmen sollten. Wegen der Länge des Beitrags und relativen Komplexität der Thematik haben wir uns aber dazu entschlossen, einen separaten Artikel zum Thema Retargeting zu schreiben und werden den Bezug zu List Building Kampagnen herzustellen.

      Deal? :-)

  • Interessant ist hier vor allen Dingen der rechtliche Aspekte.
    In wie weit kann ich diese E-Mail Adressen wirklich dann werblich nutzen?

    • Lieber Felix,

      guter Punkt! Sofern du deine Liste in Deutschland aufbaust, bist du nach der Rechtsprechung des BGH dazu verpflichtet, das sog. Double Opt-in Verfahren anzuwenden. Mit anderen Worten: jeder potentielle Abonnent muss ausdrücklich sein Einverständnis dazu erteilen, dass du mit ihm zu kommerziellen Zwecken in Verbindung tretten darfst. Sofern du Autoresponder benutzt, die auf den deutschsprachigen Raum zugeschnitten sind (z.B. Klick Tipp), wirst du auf dieses Erfordernis angewiesen. Nachdem ein Abonnent sein Einverständnis erklärt hat, kannst du ihm (uneingeschränkt) Produktbewerbungen zuschicken. Sofern du im amerikanischen Raum tätig bist, sind die Anforderungen deutlich geringer. Dort genügt das Single Opt-in Verfahren, d.h. ein ausdrückliches Einverständnis ist nicht erforderlich, kann aber aus strategischen Zwecken Sinn machen.

      Hope that helps :-)

  • Hi,
    gute Tipps, danke dafür. Als Optin nutzt ihr Thrive Leads, das erkenne ich wieder.
    Aber: sagt doch bitte, welches Plugin nutzt ihr für „das könnte dir auch gefallen“. Das gefällt mir super gut.

    Viele Grüße,
    David

    • Lieber David,

      scharf erkannt :-) Kann dir Thrive Leads auch nur empfehlen. Wir haben es vor kurzem entdeckt und können nicht mehr ohne leben.

      Was die „das könnte dir gefallen“ Box betrifft: es handelt sich dabei um eine Funktion innerhalb des Themes, das wir benutzen. Mir sind aus dem Stegreif auch keine Plugins bekannt, die eine vergleichbare Funktion aufweisen.

      Hast du dich diesbezüglich schon umgesehen? Falls du nichts findest, macht Adbaker das für dich sehr gerne :-)

    • Danke Mario! Kleiner Tipp: verknüpfe die Landing Page direkt mit einem Produkt Upsell. So kannst du deine List Building Kampagne direkt refinanzieren.

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